Zur Jagd den brauchbaren Hund – dieser Leitsatz des Jagdgebrauchshunde-Verbandes (JGHV) ist das Ziel der Jagdhundeausbildung und der Brauchbarkeitsprüfung, die der JJV Kulmbach jährlich abhält.

Vor dem Beginn der Ausbildung ist unbedingt die Auswahl der für die eigenen Bedürfnisse passenden Jagdhunderasse wichtig. 

Neben Rassen, die sich zur Ausbildung als „Allrounder“ eignen gibt es Rassen, die für bestimmte Aufgaben sehr spezialisiert sind. Gewünschte Anlagen sind hier durch jahrzehntelange Zucht hervorgehoben / gefördert. Um die richtige Rasse zu finden, ist es unerlässlich mit Züchtern und Rassekennern zu sprechen um sich zu informieren! Keines Falls sollte das Aussehen, die Felllänge oder die Größe das Hauptkriterium für die Entscheidung zu einer bestimmten Rasse sein. Auch das „Kennen“ EINES, vielleicht besonders positiv oder negativ wahrgenommenen Vertreters einer Rasse sollte nicht das entscheidende Kriterium sein. 

Scheuen Sie sich nicht, mehrere Rassen und Züchter kennenzulernen. Schauen Sie sich auf Jagden um. Kommen Sie vielleicht „noch ohne Hund“ mal zum Kurs. Denken Sie daran: Ist der Welpe ist eingezogen, hat man diesen Hund für die nächsten JAHRE!!!

Einen Überblick über die verschiedensten Hunderassen für den jagdlichen Einsatz finden Sie hier.

Hunde anderer Rassen (keine Jagdhunderassen) dürfen vom JJV nicht geprüft werden. 

Darüber hinaus ist wichtig, dass der Hund eine vom JGHV / VDH / FCI anerkannte Ahnentafel (Abstammungsnachweis) hat, also von einem Züchter stammt, der in dem entsprechenden (dem VDH anerkannten) Zuchtverein züchtet. Auf der Seite des JGHV sind die anerkannten Rassezuchtvereine verlinkt! Hunde aus dem Ausland müssen eine von der FCI anerkannte Ahnentafel besitzen.